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By Hans-Dieter Kübler, Stefan Kuntz, Christoph B. Melchers (auth.), Stefan Kuntz (eds.)

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„Aneignung“ als Bildungskonzept der Sozialpädagogik: Beiträge zur Pädagogik des Kindes- und Jugendalters in Zeiten entgrenzter Lernorte

Das Buch bietet eine theoretische Orientierung, aber auch praxisorientierte Fokussierung der Bildungsdiskussion. Es formuliert auf der Grundlage des Begriffs der Aneignung als der subjektiven Erschließung von Welt einen spezifischen Bildungsbegriff der Sozialpädagogik. Das Ziel des Buches ist es, das Aneignungskonzept als Bildungsbegriff der Sozialpädagogik neu zu definieren und damit eine eigenständige place neben der Schule zu etablieren.

Die Schlucht: Ivan Gontscharov und der „Realismus“ nach Turgenev und vor Dostojevskij (1849–1869)

Diese Abhandlung ist im Marz 1988 geschrieben, im August 1989 und im Sommer 1990 Uberarbeitet worden. Es ergab sich unbeabsichtigt, daB sie im hun dertsten Todesjahr Gontscharovs herauskommt. Die in ihr gegebene Erklarung von Gontscharovs drittem und letztem Roman, nach eigener Dberzeugung seinem wichtigsten, will keine vollstandige Interpreta tion geben.

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Sie reichen von gesamtgesellschaftlichen Strukturveriinderungen wie von dem derzeit konstatierten Wandel von der Schriftkultur zum Funf Jahre Haft fur UberfCilie auf Frauen L- 52 • . optischen Zeitalter oder von der unentwegt angemahnten Umwandlung der demokratischen Offentlichkeit in ein nur noch telegenes Spektakel, in dem allein das Image, die Ausstrahlung und die Prasentationsfahigkeit eines Politikers zahlt, bis hin - wie erwahnt - zu neurophysiologischen Mutationen, die das Individuum yom ehemaligen homo sapiens in eine noch unfertige Spezies, vielleicht in einen kiinftigen homo televisionis, transformieren werden.

Ihr Sehvolumen wiichst betriichtlich, bis zur Verdoppelung - eine Tendenz, die sich friiher schon in Gebieten mit mehrfachen, infolge der Einstrahlung auswiirtiger Sender, moglichen Programmangeboten feststellen lie6 und die viele Befragungen bestiitigt, in denen Kinder jeweils ihren Wunsch nach mehr Fernsehen artikulierten. Bei der anvisierten Ausdehnung und VervieWiltigung audiovisueller Medien diirften sich die Kinder hierzulande allmiihlich dem Programmpensum ihrer Altersgenossen in den USA, in Belgien, Italien, Japan und Gro6britannien anniihern; sie bringen es heute schon auf vierfache, mindestens auf doppelte Quanten.

Selbst in seiner Unverandertheit konnen sich mediale Wirkungen verbergen, geht man davon aus, daB Menschen bestimmte Wissensbestiinde oder Urteile abbauen (verges sen und Sinneswandlungen vollziehen). Ein Beispiel: Man kann einen bestimmten Sachverhalt oder eine bestimmte Person gutheiBen; nach der Aufnahme eines diesbeziigJichen Medienimpulses kann man seine Position unverandert weiter 53 vertreten (formal: keine Wirkung), man kann sie iiberzeugter und enthusiastischer vertreten, man kann keine Meinung mehr haben oder beziehen wollen oder man kann sogar das genaue Gegenteil vertreten, oder, oder...

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